Die Stiftung

Ein kurzer Überblick.

Seit der Gründung in 2002 übernehmen wir Grundstücke in unseren Vermögensstock und damit aus der Spekulation. Die „Bodenrente“ fließt über Zuwendung und eigene Arbeit zurück in die Gesellschaft. Wissen und Erfahrung stocken unser Vermögen auf. Inzwischen ist der Grundgedanke unserer Stiftung, aus der Solidarität von Projekten anderen zu helfen in bescheidenem Umfang Wirklichkeit geworden.

„trias“, griechisch die „Dreiheit“ leitet sich von unseren drei Zielen ab:

  • Boden

    Verhinderung von Spekulation mit Grund und Boden.
    Für uns ist Boden Gemeingut- „Allmende“ - (Englisch „commons“).
    Wir treten gegen die weitere „Versiegelung“ landwirtschaftlicher Flächen ein.

    mehr >>

  • Ökologie

    Nachhaltigkeit – zeigt sich für uns in Bodenfragen,  Baubiologie, Ressourcenverbrauch Energieeinsparung, Konsumverhalten Naturschutzfragen wie Ökologischer Landwirtschaft,  Permakultur u. ä.

    mehr >>

  • Wohnen

    Gemeinschaftlich organisiertes Wohnen (Mehrgenerationen-Wohnen, Kunst und Wohnen, Inklusives Wohnen, Wohnen im Alter,  soll durch unsere gemeinnützigen Zielsetzungen gefördert werden.

    mehr >>

Unsere Ziele verwirklichen wir über eigene Aktivitäten und die Förderung Dritter in den gemeinnützigen Bereichen

  • Bildung

  • Naturschutz

  • Jugend- und Altenhilfe

  • Völkerverständigung

  • Forschung + Wissenschaft

  • Mildtätigkeit

Wir sind operativ tätig, d. h. mit eigenen Projekten – und wir fördern Andere

Wir fördern >>

Über unsere Vermögensanlage versuchen wir aktiv Grundstücke zu erwerben, um sie gemeinschaftlich organisierten Wohnprojekten und anderen zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Verfügung zu stellen.

Vermögensprojekte >>

Diese Grundstücke können wir nur durch zusätzliche Stiftungsmittel (Zustiftungen) von Projektmitgliedern und ihrem Umfeld sowie uns unabhängig von Projekten zufließende Mittel erwerben.

Sie fördern >>

Grundstücke werden den Projekten im Erbbaurecht zur Verfügung gestellt. Ein Erbbaurecht ist das veräußerliche und vererbliche Recht, ein Bauwerk auf fremden Grund und Boden zu haben. Man erhält sozusagen "Eigentum auf Zeit". Durch unsere Satzung ist der Weiterverkauf der Grundstücke ausgeschlossen.

Das Erbbaurecht ermöglicht es uns die Grundstücke dauerhaft einer sozialen und ökologischen Nutzung zuzuführen. Dies geschieht durch die Projekt-Gruppen. Auf den Grundstücken können Wohnprojekte, Gewerbeeinheiten wie Kunstateliers, Handwerksbetriebe oder soziale Einrichtungen, wie Kindergärten oder Pflegegruppen realisiert werden. Für die Nutzung der Grundstücke wird ein Erbbauzins erhoben. Dieser wird für die Deckung der laufenden Kosten der Stiftung, für ihre gemeinnützigen Aufgaben und für die Finanzierung neuer Grundstücke eingesetzt.

Im Erbbaurechtsvertrag werden die Ziele des Projekts festgeschrieben. Dadurch wird eine dauerhafte Zwecksicherung des Gebäudes erreicht. Sollten die Nachfolger des Projekts das Gebäude einer anderen Nutzung, die mit der Ursprungsausrichtung nichts gemeinsam hat, zuführen wollen, tritt die Stiftung trias als Wächter der Ziele und Unterstützer*innen auf, um die Zweckentfremdung zu verhindern, bzw. neu zu vereinbaren. 

Die Stiftung in Zahlen

Stiftungsvermögen: Euro 8,1 Mio. (2015: 7,7 Mio.; 2002: 75.000 €)

Anzahl der Stifter/innen: über 90

Eigene Ausgaben und Zuwendungen an Dritte in 2016: € 196.093

Projekte: 31

Sonstige Immobilien: 9

Immaterielles Vermögen

Neben unserem Engagement für einen anderen Umgang mit Grund und Boden, Ökologie und neuen Wohnformen, verstehen wir uns als Institution zur Sammlung von Wissen. Dieses weiterzugeben ist uns eine Verpflichtung. Durch die von uns herausgegebenen Broschüren, Informationsveranstaltungen und Telefongespräch wird dies zu unserer Tagesarbeit.